Werden

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Kurzporträt Werden

Foto: Abtei Werden

Das Ruhr-Ufer und die Brehminsel

Foto: Blick von der Ruhrbrücke auf die herbstliche Brehminsel
„Wenn ich Besuch aus Bayern habe, sind alle immer begeistert vom Grün im Essener Süden. Das Ruhr-Ufer und die Brehminsel, eine Fahrradrundfahrt um den Baldeneysee sollte man sich nicht entgehen lassen.“

Die Mischung macht das Leben hier interessant

Foto: Frühlings-Picknick auf der Brehminsel
„Die Studenten hier sind so ein bestimmter Menschenschlag, sehr individuell. Außerdem gibt es gut 30 Prozent ausländische Studierende, viele stammen aus Korea oder vom Balkan.“

Die Fassade der Bibliothek der Folkwang-Universität

Außenfassade der neuen Bibliothek der Folkwang Universität der Künste. Foto: Elke Brochhagen
„Ich finde sie so spannend, denn sie ist von jeder Seite und zu jeder Tageszeit anders. Sie bietet einem einen ganz anderen Blick, da ist eine Tiefe im Marmor. Ich bleibe immer davor stehen.“

Die Perle an der Ruhr

Werden ist ein Sonnenlichtglitzern auf der Wasseroberfläche der Ruhr – Altstadtgassen, die zum Bummeln einladen – die Mystik des nächtlich beleuchteten Folkwang-Universität-Gebäudes und so viel mehr. Einer der südlichen Stadtteile Essens, der sich an den Baldeneysee anschmiegt und mit einer kleinen, traditionsreichen Idylle glänzt.

Dieser dörfliche Charme ist etwas, worauf man stolz sein kann

Irgendwie ist Werden ein Dorf, was Neu-Werdener wie Alteingesessene wahrlich nicht als Kritik formulieren. Dieser dörfliche Charme ist etwas, worauf man stolz sein kann – wie die vielen „Siedler“ seit der Gründung des Benediktinerklosters Werden durch den heiligen Liudger seit Ende des achten Jahrhunderts bis heute zeigen.

So grün stellt sich kaum einer das Ruhrgebiet vor

„Wenn ich Besuch aus Bayern habe, sind alle immer begeistert vom Grün im Essener Süden. So stellt sich kaum einer das Ruhrgebiet vor.“

Auch wen es wie den gelernten Gastronom Frank Hahn zeitweise in die Ferne zieht – er wird zurückkommen. Frank Hahn ging nach München, um sich anschließend wieder in Werden einzunisten und sich als Kneipenbetreiber neue Events einfallen zu lassen. Dazu gehören Verköstigungen mit ruhrgebietstypischer Bergmannskost oder ein Straßenfest, das dem großen Vorbild des „A40-Stilllebens“ nacheiferte. Den warmen Föhnwind Münchens vermisst er zwar immer mal, doch Werden ist für ihn DIE Alternative, eben Frank Hahns Lebenslieblingsort.

Zum Interview mit Frank Hahn

Studenten gehören zum Dorfgemisch dazu

Studenten gehören übrigens zwingend zum Dorfgemisch dazu. Nette Altbau-Wohngemeinschaften füllen die Straßen rund um das historische Uni-Gebäude, aus dem bis in die Abendstunden Gesang und Klaviertöne erklingen. Folkwang-Studentin Imke Kahrmann fühlt sich hier pudelwohl. Wenn es ihr in Werden doch mal „ein wenig zu klein“ wird, bringen S-Bahn und Bus sie schnell nach Rüttenscheid oder auch nach Düsseldorf. Noch lieber schlendert Imke Kahrmann aber an der Ruhr entlang oder erlebt die Mystik der nachts erleuchteten Uni.

Zum Interview mit Imke Kahrmann