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Thyssen-Krupp gibt Anstoß für weitere Entwicklung im Krupp-Gürtel

Thyssen-Krupp hat eine Teilfläche an der Altendorfer Straße verkauft. Der alte Real-Markt wird abgerissen und macht Platz für Neues.

Thyssen-Krupp gibt den Anstoß für die weitere Entwicklung im Krupp-Gürtel. Der Konzern hat jetzt eine rund zwei Hektar große Fläche an der Altendorfer Straße veräußert. Käufer des Areals ist die Schoof-Gruppe aus Kevelaer. Der Projektentwickler vom Niederrhein will dort ein Stadtteil- und Dienstleistungszentrum errichten. Das bestätigte Prokurist Kosmas Thämmig auf Nachfrage. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Thyssen-Krupp gibt Anstoß für weitere Entwicklung im Krupp-Gürtel
orensteiner / Pixabay

Es handelt sich um einen Teil des Areals, wo früher in den „Krawa“-Hallen Krupp-Lastwagen produziert wurden und zuletzt ein Real-Markt stand. Dieser soll noch in diesem Jahr abgerissen werden und das Gelände damit baureif sein. Wann Baustart für das Dienstleistungszentrum ist, sei jedoch noch offen, so Thämmig. Die Schoof-Gruppe sei aber bereits in Gesprächen mit den Genehmigungsbehörden. Das Unternehmen rechnet damit, dass das Dienstleistungszentrum Mitte 2017 eröffnen kann.

Die Schoof-Gruppe ist auf die Entwicklung von Handelsflächen spezialisiert. Verträge mit sogenannten Anker-Mietern hat sie bereits abgeschlossen. In das Dienstleistungszentrum werden ein Lebensmittelvollsortimenter, ein Lebensmitteldiscounter und ein Gastronomiebetrieb einziehen. Namen wollte Thämmig nicht nennen. Das nahegelegene Kronenberg-Center mit dem Real-Markt sieht Thämmig dabei eher als „Befruchtung“ statt als Konkurrenz.

Wohnquartier folgt

Wenn das neue Dienstleistungszentrum steht, kann auch die restliche Fläche dahinter erschlossen werden. Sie liegt zwischen Husmannshofstraße, Helenenfriedhof und Kruppgürtel. Das teilte Thyssen-Krupp mit. Verhandlungen mit potenziellen Käufern laufen. Dort sollen bis zu 400 neue Wohnungen entstehen. Das Dienstleistungszentrum bildet dann einen Lärmriegel zwischen den Häusern und der Altendorfer Straße. Es soll auch von der neuen Nachbarschaft profitieren.

Mit dem Abriss des alten Real-Marktes verschwindet ein weiteres Relikt aus alten Krupp-Tagen und macht somit Platz für die weitere Entwicklung am westlichen Rand der Innenstadt gen Altendorf hin. Der Wandel in diesem Teil der Stadt begann 2009 mit der Eröffnung des Krupp-Parks. Er setzte sich 2010 fort, als Thyssen-Krupp seine Hauptverwaltung nach Essen verlegte. Im Herbst 2013 folgte die Eröffnung des Kronenberg-Centers. Im südlichen Teil des Krupp-Parks baut die Stadt derzeit eine neue Sportanlage. Im nördlichen Teil des Krupp-Gürtels, zwischen Pferdebahn und Bottroper Straße, wird indes die Ansiedlung des neuen Ikea-Marktes Impulse setzen.

Janet Lindgens

Quelle

Wenn im Krupp-Gürtel neue Wohnungen entstehen, wächst auch der Bedarf an einer verlässlichen Betreuung dieser Objekte. Für Eigentümer vor Ort übernehmen wir die Mietverwaltung in Essen-Altendorf und die Hausverwaltung in Essen-Holsterhausen. Eigentümergemeinschaften begleiten wir in der WEG-Verwaltung in Essen. Und wer wissen möchte, was sein Objekt im Essener Westen heute wert ist, beginnt mit einer Immobilienbewertung. Direkt angrenzend übernehmen wir die Mietverwaltung in der Essener Innenstadt.

Christian Gottschling, Immobilienmakler aus Essen, spricht mit Mikrofon auf einer Bühne über den Immobilienverkauf
Christian Gottschling, Immobilienmakler und Immobilienverwalter in Essen

Gottschling Immobilien, Hausverwaltung Essen
www.gottschling-immobilien.de
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