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Leerstand vermeiden: Vermarktung mit professioneller Hilfe

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Durchschnittlich stehen in Deutschland einer Empirica-Studie zufolge drei Prozent der Eigenheime und fünf Prozent der Geschosswohnungen leer. Dabei kann Leerstand vermieden werden.

Die Kosten für einen professionellen Makler können sich lohnen. Durch die Fachkompetenz und Erfahrung ist er in der Lage, eine Immobilie schneller zu vermitteln als jemand, der das noch nie gemacht hat oder nur selten tut. Zudem hat ein Makler keine emotionale Bindung zum Objekt. Daher kann er in der Vermarktung des Objektes und in der Verhandlung mit Interessenten marktgerechter handeln als ein Eigentümer mit individuellen Vorstellungen. Je nachdem, wie weit das Mietobjekt vom Wohnort des Eigentümers entfernt ist, steigt der Aufwand zur Wahrnehmung der Besichtigungstermine.

Einen Makler finden

Die Recherche nach einem Makler findet am effektivsten im Internet statt. Regional aktive Dienstleister findet man auch in Branchenbüchern. Ein weiterer Ansatzpunkt bei der Suche: In Immobilienanzeigen in der regionalen Tageszeitung oder Anzeigen aus der Region des Mietobjekts auf Immobilienportalen finden sich Inserate für andere Mietobjekte von Maklern. Hier kann man auch einen ersten Eindruck gewinnen, wie der Makler am Markt auftritt. Auch Tipps von Bekannten und Arbeitskollegen oder Kontakten in sozialen Netzwerken sind hilfreich und bringen Erfahrungswerte mit.

Kriterien und Eigenpräsentation

Geachtet werden sollte auf zwei Kriterien: die örtlichen Kenntnisse und das Spezialgebiet des Maklers. Wenn eine Wohnung vermietet werden soll, macht es etwa wenig Sinn, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der den Schwerpunkt in der Vermietung von Gewerbeimmobilien hat.

Mehrere passende Anbieter sollten verglichen werden, mindestens aber zwei Makler. Da die Berufsbezeichnung „Makler“ in Deutschland nicht geschützt ist, gibt es auch weniger qualifizierte Anbieter. Gut ausgebildete Immobilienmakler sind nach folgende Anhaltspunkten zu suchen: Aussagekräftig ist zunächst die Webseite des Maklerbüros. Macht sie einen professionellen Eindruck? Was erfährt man über die Leistungen, die Herangehensweise und etwaige Spezialisierungen des Büros? Ist die Präsentation auf der Webseite sympathisch? Vor Ort sprechen unter anderem die Eindrücke des Büros und des Personals für oder gegen einen Makler. Nimmt er sich genügend Zeit und beantwortet Fragen ausführlich? Geht er auf Bedenken ein und zeigt mögliche Chancen und Risiken? Ist er glaubwürdig?

Qualifikationen des Maklers

Ein Wort zu den Webportalen, auf denen Makler bewertet werden: Diese werden zwiespältig beurteilt. Es ist nicht immer klar, inwieweit Manipulation und finanzielle Interessen auf die Bewertungen Einfluss nehmen. Die Bewertungen sind nur als ergänzende Informationen tauglich. Wenn es nicht auf der Webseite angegeben ist: Wichtig ist, dass der Makler eine Fachausbildung hat. Ein weiterer Hinweis auf einen seriösen Makler ist es, wenn er Mitglied in einem Fachverband wie dem Immobilienverband Deutschland (IVD) ist.

Erfahrung und Referenzen kommen dazu. Nach der Erfolgsquote darf gefragt werden, Exposés zeigen die Vorgehensweise. Welche Punkte wichtig sind, um eine Geschäftsbeziehung einzugehen:

  • Welche Vermarktungsstrategie hält er für Ihr Objekt für sinnvoll?
  • Wie ermittelt er einen realistischen Mietzins für Ihr Objekt?
  • Wie viele erfolgreiche Vermittlungen hat er im letzten Jahr erzielt und bei wie vielen Aufträgen konnte er nichts ausrichten?
  • Wo liegt seine Vorstellung für eine angemessene Maklerprovision?
  • Welche vertragliche Vereinbarung sieht er für eine Zusammenarbeit mit Ihnen vor?
  • Erweitert werden können die Fragen noch hinsichtlich des konkreten Mietobjekts und der Anforderungen an den Vermietungsprozess. Definieren Sie vorab Ihren Wunschmieter.

Quelle

Hausverwaltung Gottschling, Essen
www.gottschling-immobilien.de
www.essenmakler.de
kontakt@gottschling-immobilien.de