Berlin plant 50.000 neue Mietwohnungen

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Berlin plant 50.000 neue Mietwohnungen

Nur Neubau könne den Wohnungsmarkt nachhaltig entlasten. Allerdings machen weiter steigende Baukosten den Wohnungsgesellschaften Sorgen.

Die großen Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften wollen in den nächsten zehn Jahren 50.000 Mietwohnungen in Berlin bauen. Allein in diesem Jahr planten sie Neubauinvestitionen von 561 Millionen Euro.

Das teilte der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auf seiner Jahrespressekonferenz mit. Das sei mehr als doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. „Nur Neubau kann den Markt nachhaltig entlasten“, sagte Verbandschefin Maren Kern. Sorgen machten den Mitgliedsunternehmen aber weiter steigende Baukosten.

Eine weitere Folge der Neubau-Offensive: Erstmals seit Jahren stagniert die Leerstands-Quote! Mit 1,9 Prozent lag sie bei den BBU-Mitgliedsunternehmen Ende 2014 nur 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert und blieb damit praktisch unverändert – zum ersten Mal seit fast zehn Jahren deutlicher Rückgänge. „Wir führen diesen für Berlins Mieterinnen und Mieter positiven Befund vor allem auf die Neubauoffensive unserer Mitgliedsunternehmen zurück“, erläuterte Kern.

Besonders wenig Leerstand gab es in Friedrichshain und Köpenick mit je 0,9 Prozent. Am höchsten war er in Schöneberg, Zehlendorf und Spandau mit jeweils mehr als 3 Prozent. „In diesen Bezirken wird derzeit relativ viel modernisiert“, erläutert Kern die Zahlen.
Umgezogen wird weiterhin wenig. Besonders in Kreuzberg und Mitte hängen die Mieter an ihren Wohnungen, durchschnittlich bleiben sie 22 Jahre. Am häufigsten zogen Mieter in Hellersdorf um.

Quelle

Hausverwaltung Gottschling, Essen
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